Wir sind ja gerade wahnsinnig: Wir gründen in Teilzeitarbeit einen Coworking Space mit Kinderbetreuung. Mit Kleinkindern zuhause! Daneben hatten wir bis vor kurzem noch einen Brotjob, Haushalt (den haben wir noch immer) und vieles mehr. Wir wissen also, wovon wir sprechen, wenn wir sagen: Wir haben keine Zeit zum Entspanntsein. Und doch haben wir es gerade jetzt bitter nötig.
Gerade in Zeiten, in denen man keine Zeit für sich selbst hat, sollte man darauf achten, dass man sich selbst viel Gutes tut. Dass man Peak-Zeiten mehr oder minder unbeschadet übersteht. Wenn Zeit also ein Luxusgut wird, sollten wir uns Sorge tragen und trotz aller Tasks die anstehen, auch Verantwortung uns selbst gegenüber übernehmen. Wie? Mit ein paar einfachen Gewohnheiten. Wann? Unbedingt jeden Tag eine kleine (Zeit-)Oase schaffen. Auch ein paar wenige Minuten helfen, sich selbst besser zu fühlen. Und manchmal muss man sich zu ebendiesen Ruhe-Momenten auch zwingen.
Programm abspecken
Wer es streng hat im Beruf, sollte wenigstens daheim etwas entspannen können. Nehmt Euch Euren Kalender in den nächsten Monaten vor und streicht, was zusätzlich stresst. Verabredungen mit anderen Familien oder Freunden, Veranstaltungen etc. vielleicht besser auf die etwas stressfreiere Zeit schieben. Die Zeit dafür nutzen, daheim zu sein. Oder spontan etwas zu unternehmen.
Grün hilft
Wer viel Stress hat, sollte raus. Spazieren, joggen, Velofahren, auf den Balkon sitzen, im Garten Sport machen, auf den Spielplatz, you name it – Hauptsache raus und ausser Sichtweite des Laptops.
Ritual einplanen
Rituale helfen, gewisse Dinge in den Alltag zu integrieren. 10 Minuten für Yoga oder einen Eintrag im 5 Minuten Journal.
Bewusste Langsamkeit
Wenn alles schnell gehen muss, kann man mit Langsamkeit dagegensteuern. Zum Beispiel mit einer Tasse Tee, die man nicht on the go runterstürzt, sondern für die man sich fünf Minuten Zeit nimmt, sich also etwas zur Ruhe zwingt.
Meditieren
Meditieren heisst, sich auf seinen Atem, auf sich selbst zu konzentrieren. Und den Tag bewusst zu starten oder ihn entsprechend zu beenden. Es gibt unzählige Meditations-Apps. Eine, die wir besonders empfehlen: «Breathe. OMG I can meditation» von unserer Mothers we love Lynne Goldberg.
Don't to do yourself
Würdet Ihr einen Blick auf unsere To-Do-Liste werfen, es würde Euch schlecht werden. Klingt paradox, aber in Zeiten von Stress sollte man eine Not-To-Do-Liste machen. Also nur wenige Punkte Eurer To-Do-Liste herauspicken und den Rest sich selbst überlassen.
Sich Gutes tun
Wenn alles nur noch husch husch geht, dann bleibt immer jemand auf der Strecke: meist Du selbst. Die Zeit reicht nicht für Me-Time, für gesundes Essen oder gar eine ausgiebige Beauty-Routine. Dass man sich gerade jetzt nicht jeden Tag etwas zuliebe tun kann, ist klar. Aber am Ende einer stressigen Woche sollte man sich ein paar Minuten herausnehmen und dem Körper wieder etwas zurückgeben. Zum Beispiel Ruhe. In Form einer Gesichtsmaske. Oder einer Haarmaske. In Form eines Ganzkörper-Peelings oder eines Vollbads.