Unsere Sarah hatte Lust auf Zürich. Auf Zürich im Gaumen und im Bauch. Also hat sie im Zürcher Kochbuch von Heinrich Schwarzenbach, Gründer des bekannten Delikatessengeschäftes an der Münstergasse, geblättert und ist auf das Weissweinsüppli mit Käseschnittchen gestossen. Zum Glück!
Das braucht Ihr:
Weissweinsuppe:
1 kleine Zwiebel
1/2 Stange Lauch
1 EL Butter
60 g Mehl
7 dl Weisswein
(z.B. einen feinen Staatsschreiber aus Zürich)
1 l Gemüsebouillon
3 dl Rahm
Salz und Pfeffer
ein paar Weintrauben und Frühlingszwiebeln zur DekoKäseschnittchen:
4 Scheiben Brot
60 g Sternenberger Käse
1 Ei
2 EL Milch
Salz, Pfeffer und Paprika
Und so geht’s:
Zwiebel und Lauch in feine Würfel schneiden und in Butter glasig anschwitzen.
Mehl zugeben und ohne Farbe zu geben mitrösten.
Weisswein zugeben und auf Hälfte einkochen.
Bouillon und Rahm zugeben, aufkochen und etwa 15 - 20 Minuten leicht köcheln lassen. Fein mixen und durch ein Sieb giessen.
Suppe nochmals aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Suppe aufmixen und in Suppenschalen verteilen, mit Frühlingszwiebel-Streifen bestreuen.
Brot in Scheiben schneiden.
Käse, Ei und Milch vermischen, abschmecken und die Brotscheiben damit bestreichen.
Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen 10 - 15 Minuten backen und mit der Suppe und den Trauben servieren.
PS: Im Originalrezept wird Weininger Riesling verwendet (darum heissts im Kochbuch auch Weininger Rieslingsuppe). Sarah mochte und mag den Zürcher Staatsschreiber aber etwas lieber. Darum hat sie das Rezept damit zubereitet.