Suche

Tadah

Wie wir das Glück finden.

Es gibt durchaus kleine Rituale, mit denen man sich zu mehr Glück verhelfen kann. Das Schöne hierbei: Alles, was uns glücklich macht, ist gratis. Oder zumindest fast.

 

Allem Glück liegt zugrunde, dass wir uns Zeit dafür nehmen, es zu finden. In Aktivitäten, die etwas Ruhe verlangen. Zu all diesen glücksbringenden Aktivitäten haben wir zusätzlich nach etwas gesucht, das irgendwie zum Ritual und Erlebnis mit dazu gehört. Wenn man denn möchte.

Brauchen tun wir das alles nicht, weil die Dinge, die wirklich glücklich machen, eben keine Dinge sind. Das ist nun wahrlich keine neue Erkenntnis. Neu an alldem wäre lediglich, wenn wir uns endlich mehr Zeit für all das nehmen würden.

1. Sonne: Dass Sonnenlicht glücklich macht, ist nun wahrlich keine neue Erkenntnis. Trotzdem hat man nicht immer die Energie, alles in den Rucksack zu packen und in den Zug zu sitzen mit Kind und Kegel. Aber am Ende des Tages ist ein Tag auf dem Berg an der Sonne, wenn es unten neblig und grau ist, wunderbar. Und vielleicht ist ja ein Bergrestaurant ganz in Eurer Nähe. Blättern im Bergrestaurant-Führer lohnt sich somit so oder so.

2. Erinnerungen: Es muss nicht immer ein Fotoalbum sein. Wir halten unsere Familienferien manchmal auch schriftlich fest. In Tagebuch-Form. Das haben wir bereits als Kinder gemacht und wenn wir diese kleinen Ferientagebücher heute durchblättern, kommen ganz besondere Erinnerungen hoch. Schöne Notizbücher gibt es Gott sei Dank zuhauf.

3. Sport: Wir sind momentan ganz dem Fitnesstrend HIIT erlegen. High Intensive Intervall Training. Was nichts anderes ist als mehrere Intervalle kurzer, aber intensiver Übungen. Streng, aber effektiv. Hierfür braucht es nicht viel mehr als eine Yogamatte, weil man meist mit Eigengewicht trainiert.

4. Zeit für sich: Um sich kleine Me-Time-Oasen zu schaffen, kreiert man am besten ein kleines Ritual. Zum Beispiel einen feinen Tee aufbrühen und in Ruhe trinken, bevor man sich der Wäsche widmet.

5. Ausmisten: Wir sind mittlerweile schon regelrechte Profis in Sachen Loslassen. Hier hilft die Lektüre von Marie Kondo's ultimativem Ausmist-Buch. Und auch die Prinzipen der 5-Piece-Garderobe und die 10x10 Challenge zeigen, wie einfach und befreiend es ist, mit weniger Kleidern auszukommen.

6. Musik: Irgendwann ist der Chasperli, der Globi, die Schlieremer Chind und das Trudi Gerster aus und die Kinder im Bett. Zeit, Musik aufzulegen. Wir hören gerade Adam Cohen.

7. Meditieren: Meditieren hilft in fast allen Lebenslagen. Gerade in der jetzigen Kleinkindphase hat es schon manch lauten Tag im Guten beendet. Wir empfehlen die App von OMG! I can meditate - ist gerade für Anfänger besonders gut geeignet.

8. Freunde einladen: Oft kommen vor lauter Müdigkeit die Freundschaften zu kurz. Aber ebendiese geben auch ganz viel Energie. Ein Teller Spaghetti, ein guter Wein oder Prosecco und «Was, Ihr müsst einmal mehr in der Nacht aufstehen wie wir?» und schon ist irgendwie alles etwas weniger ermüdend.

9. Briefe schreiben: Eine Whats-App-Nachricht ist ja schön und gut, aber hat eigentlich irgendjemand von Euch noch einen anständigen Bogen Briefpapier daheim? Um jemandem ein paar Zeilen zukommen zu lassen? Dafür gibt's eine Spezialausgabe von Flow. Ein ganzes Magazin voller Briefbögen. Grossartig.

10. Etwas Neues lernen: Wir haben ja ein grosses Häkeln-Revival gefeiert. Zum Beispiel mit einer grossen Decke für Anfängerinnen (da kann man wunderbar daneben eine Netflix-Serie gucken). Oder mit gepimpten Nuschis. Lernen kann man das Ganze beispielsweise beim Kreativduo Anna & Juan.

11. Ruhe: Statt einen freien Abend draussen zu verbringen, kann man sich auch daheim ein Mini Home Spa einrichten und die Badezimmer-Türe für eine Weile schliessen. Im Vorfeld kann man gewisse Dinge auch selbst machen. Zum Beispiel Badebomben, ein pflegendes Honig Peeling und Spa-Wasser.

12. Gärtnern: Der Frühling kommt bald. Und mit ihm die Gelegenheit, ein paar Pflanzen zu ziehen. Das macht bewiesenermassen glücklich. Dieses Jahr gibt's bei uns ganz bestimmt wieder Pastinaken, Tomaten und Bohnen.

13. Schlaf: Schlaft, wann immer Ihr könnt und soviel Ihr könnt. Wir haben beispielsweise oft Mühe, wieder einschlafen zu können, wenn wir nachts von den Kindern geweckt werden. Hier hilft Lavendel zur Beruhigung und Entspannung.

14. Spielen: Das Ritual, jeden Sonntag-Abend ein Gesellschaftsspiel zu spielen, finden wir famos. Ganz egal, ob der Schwarze Peter oder Schach hoch im Kurs sind: Hauptsache man sitzt zusammen am Tisch und bschisst, äh, spielt.

15. Sich Wissen aneignen: Und zwar solches, das einen beruflich nicht zwingend weiterbringt. Ein Sachbuch lesen, einen Online-Kurs machen (z.B. bei Canvas.net) oder sich sonst über ein Thema schlau machen, das einen interessiert.

16. Grüsse verschicken: Und zwar nicht per Whats App. Eine Postkarte zur Hand nehmen und ein paar nette Zeilen an jemanden auf die Post bringen. Bei Tadah gibts 12 verschiedene Postkarten-Sujets zur Auswahl.

17. Auf sich selbst anstossen: Ganz für sich allein einen Gin eingiessen und den Tag Revue passieren zu lassen, sollte man zwar nicht jeden Tag tun, aber manchmal, da hilft es einfach. Punkt.

18. Nichts tun: Haltet Ihr das aus? Einfach mal 15 Minuten gar nichts zu machen? Ist imfall ziemlich schwierig. Aber wahnsinnig erholsam.


Titelbild via Bethany Menzel