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Tadah

Was kostet ein Kind? Wie Nachwuchs das Familienbudget verändert.

Kinder sind eine grosse Bereicherung, kosten aber auch Geld. Und darüber redet die Mehrheit der Schweizer nicht nur ungern, sondern befasst sich auch nicht so gern damit. Es zahlt sich aber aus, mal genau zu kalkulieren und ein detailliertes Familienbudget aufzustellenn. Das gibt nämlich, wohl wahr, Freiheit. Weil man das Familienleben dann selbstbestimmt gestalten kann. Verschaffen wir uns also einen Überblick.

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Das Kind ist noch nicht mal da und schon fallen viele Kosten an: Kinderwagen, Kinderbett, Autositz, Kleidung fürs Neugeborene. Auch wenn man nur das Allernötigste anschafft (hier unsere ultimative Baby-Checkliste) fallen oft schon ein paar Hundert, wenn nicht sogar Tausend Franken an.

Baby:
Wenn das Baby da ist, müssen Eltern mit 300 bis 400 Franken Mehrkosten pro Monat rechnen, so die Budgetberatung Schweiz. Wofür, fragen sich Noch-Nicht-Eltern? Für Windeln, Nahrung, Krankenkasse. Und für neue Hosen, weil man in die alten nicht mehr reinpasst.

Kleinkinder:
Für Kleinkinder wird's dann bereits teurer, die monatlichen Rechnungen beziffern sich auf bis zu 2000 Franken, denn: Kinderbetreuung in der Schweiz ist teuer. So verlangen Kitas pro Tag zirka 150 Franken – und mehr für ein Kind.

Kindergarten und Grundschule:
Ist das Kind im öffentlichen Kindergarten ist es budgetär wieder etwas entspannter. Hort ist günstiger als Kita. Wer das Kind musikalisch oder sportiv fördern möchte, muss jedoch wieder etwas tiefer in die Tasche greifen: Geige, Tennis oder Schwimmunterricht kosten extra.

Ein Beispiel: Macht das Kind die Schwimmtests vom Fröschli bis zum Eisbär kostet dies 1'300 Franken. Eine Musikstunde wiederum kostet 45 bis 100 Franken.

Primarschule:
Jetzt steigen die Kosten für Kleider, Essen, Schulausflüge, ÖV sowie für Dinge wie Velos, Mobiltelefone oder Laptops. Das Bundesamt für Statistik rechnet mit monatlich 691 Franken pro Kind. Geht das Kind ins Gymnasium, ist es meist noch teurer.

Arbeitspensum der Eltern:
Viele Eltern arbeiten Teilzeit und verzichten somit auf einen Teil ihres Lohns, haben dafür aber andere Vorteile. Teilzeitarbeit bedeutet auch, dass das niedrigere Einkommen Lücken in die Vorsorge reisst. Was dies genau bedeutet, lest Ihr hier.

Wenn Du jetzt herausfinden möchtest, wie sich ein reduziertes Arbeitspensum auf Dein Portemonnaie auswirkt, klickst Du am besten gleich hier unten:

Zurück zum Budget. Das zweite Kind ist übrigens günstiger. Weil es – Ihr ahnt es – Kleider, Möbel, Spielzeug, Velos etc. von seinem grösseren Geschwister bekommt. Gemäss Bundesamt kosten zwei Kinder durchschnittlich je 754 Franken pro Monat, drei Kinder kommen auf je 607 Franken.

Man rechne: Zwei Kinder kosten also bis zum zwanzigsten Lebensjahr 361'920 Franken, bei drei Kindern kommt eine Belastung von einer halben Million Franken auf die Eltern zu.