Gibt es in Schweizer Unternehmen auf mittlerer oder oberster Managementstufe Jobsharings? Das haben wir über 50 Unternehmen gefragt. Die Antwort: mehrheitlich nicht. Dabei würden solche Co-Lead Positionen Rollenbilder auf höchster Stufe schaffen. Und damit die Sexyness des Unternehmens als potentiellen Arbeitgebenden massiv steigern. Hier eine Auflistung von Vorteilen für all die Unternehmen, die sich noch etwas schwer tun mit dem, was nicht aufzuhalten ist: Führungspositionen in Teilzeit.
In unserer qualitativen Umfrage haben wir Schweizer Unternehmen auf den Puls gefühlt. Was tun sie in Sachen Vereinbarkeit? Was muss noch getan werden? Wo setzen sie den Hebel an? Viele Fragen, viele spannende und vor allem ehrliche Antworten, die allesamt in unser Whitepaper über Vereinbarkeit in Schweizer Unternehmen einflossen.
Das klassische Konzept der Trennung von Berufs- und Privatleben löst sich nahezu auf. Man geht nicht mehr zur Arbeit, man arbeitet. Frauen und Männer wollen den Foifer und das Weggli haben und suchen sich dementsprechend ihre Arbeitgebenden aus.
Wie also begegnen Schweizer Unternehmen der Herausforderung, ein Höchstmass an Flexibilität zu gewährleisten?
Viele Schweizer Firmen tun bereits einiges für die Vereinbarkeit. Manchmal mit einzelnen Massnahmen, manchmal gar mit einer Wertehaltung, die bereits im Unternehmen eingebettet ist. Das Problem: Viele ihrer Mitarbeitenden wissen nicht um bestehende Angebote. Oder um die Möglichkeiten, die sie intern haben.


Fazit: Das Jobsharing gibt es in vielen Firmen als Angebot, welches jedoch nicht aktiv kommuniziert wird. Jobsharings sollen laut den meisten Unternehmen aus der Initiative der Mitarbeitenden entstehen. Diese wiederum wissen gar nicht, dass die Möglichkeit besteht oder gar erwünscht ist.
«Wir verzeichnen ein grosses Interesse an Co-Lead Positionen. Aus meiner Sicht ist Co-Lead definitiv ein Arbeitsmodell, welches sich in Zukunft etablieren wird.
Ann-Kathrin Greutmann, Diversity & Inclusion bei der Zürcher Kantonalbank

Vorteile von Topsharing für Unternehmen.
Keine Angst vor doppelt besetzten Stellen. Für Unternehmen sind die Vorteile fast endlos. Der wichtigste: die Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit.












Vorteile von Topsharing für Angestellte.
Jobsharing, Topsharing, Co-Lead - viele Namings, viele Vorteile. So können sich zum Beispiel gut ausgebildete Mütter auf 100% Führungsjobs bewerben, die sie dann im Tandem besetzen.




Tue Gutes und sprich um Himmels Willen auch darüber.
Dass bestehende Vereinbarkeitsmassnahmen wie beispielsweise Topsharing bei denen ankommt, die es erfahren müssen, also bei den bestehenden und potentiellen neuen Mitarbeiter*innen, muss entsprechend kommuniziert werden.

Die beste Massnahme nützt nichts, wenn niemand davon weiss. Deshalb gilt es, Informationen kontinuierlich bereitzustellen und transparent intern und extern zu kommunizieren.
Mögliche Massnahmen:
- Stellenanzeigen, die dem Thema Rechnung tragen
- Interne Kommunikationskampagnen zu verschiedenen Themen wie - beispielsweise Job- oder Topsharing
- Unternehmensblog, der das Thema aufgreift
- Transparenter Verhaltenskodex für Führungskräfte
- Authentische Einblicke in den Arbeitsalltag auf SoMe-Kanälen
Tadah hat über 50 grosse und kleinere Firmen in der Schweiz zum Thema Vereinbarkeit auf den Zahn gefühlt. Hier könnt Ihr Euch das Whitepaper herunterladen. Und/oder Euch zum Vereinbarkeits-Boost anmelden – einem Brush-up zum Thema «Vereinbarkeit – vom Status Quo zu neuen Lösungen und einem Leitfaden für ein starkes Employer Branding». Wir freuen uns, das Thema gemeinsam mit Euch in Eurem Unternehmen anzupacken.