Kurz vor dem Lockdown haben wir sowas von eine Pause gebraucht. Und ein bisschen Retreat. Und ein bisschen Ruhe. Und überhaupt einfach ein paar Stunden für uns. Also sind wir ins Zürcher Seefeld gefahren und haben im ökologisch erbauten und entsprechend betriebenen Hammam Basar +Salon das gemacht, von dem wir fast nicht mehr wussten, dass wir es können: uns entspannt.
Während man sich auf dem Nabelstein unter der wunderprächtigen Kuppel tiefenentspannt, ist man so gar nicht mehr in Zürich, sondern irgendwo mitten im Maghreb. Die Architektur ist atemberaubend – entsprechend dem Ablauf des typischen Hammam-Reinigungsritual sind auch die Räume gegliedert. Wie Hammam geht, müssen wir hier nicht erläutern. Wie Hammam in extrem schön geht, vielleicht ein wenig. Unser Designherzli hat ja schon in der Umkleide frohlockt, die wahrlich schön gestaltet ist. Der Aufwärmraum, der Warmraum mit dem Nabelstein, der Heissraum mit dem Fussbad – alles megamässig schön orientalisch.
Das Schöne: Für Tiefenentspannung und Erholung brauchen wir keine Koffer zu packen, sondern müssen nur ins Tram Nummer 4 sitzen.
Wir wissen nicht, wie es Euch geht, aber wir haben in dem Moment beschlossen, dass wir uns so etwas wie Hammam Basar +Salon mehr gönnen wollen, als wir die selbstgemachten Pflegeprodukte gereicht bekamen. Oder als wir auf dem warmen Nabelstein lagen. Vielleicht auch schon vorher, als wir durch den hauseigenen Basar spazierten, all die schönen Produkte bestaunten, die zum Teil Eigenkreationen sind. Spätestens aber, als wir uns die wohlverdiente und unglaublich schöne Massage gönnten. Fragt nicht: Natürlich haben wir es bis heute nicht geschafft, nochmals vorbeizugehen.
Das ändern wir gleich heute. Oder morgen. Oder wenigstens mit einem feinen Znacht, Mittag, Berberzvieri oder Nomadenfrühstück am Wochenende im Salon.
Hammam Basar Eintritt / 3h: CHF 58.-
Salon/Restaurant: Mezze ab CHF 7.-
Massagen ab CHF 58.-
hammambasar.ch






