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Tadah

DIY: Handtaschenball.

Mary Poppins hätte ihre Freude daran: Einfach den Stoffball mit umaufgeblasenem Luftballon drin aus der Tasche zaubern, den Ballon aufblasen und schon kann man jedes noch so quengelige Kind ganz wunderbar ablenken. Luft raus und zack kann die Stoffhülle wieder in der Tasche versorgt werden. Dürfen wir vorstellen: der Handtaschenball.

 

Anna Schweisfurth ist nicht nur wahnsinnig bewandert, wenns um Bio-Stoffe geht, sie weiss auch, was man damit Gescheites und Hübsches nähen kann. Zum Beispiel diesen wunderbaren Handtaschenball. Wir haben ihr beim Nähen über die Schulter geschaut. Und setzen uns nun sofort selbst an die Nähmaschine.

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Das braucht Ihr:

Stoff, nicht elastisch
Schere
Stecknadeln
Nähmaschine (oder Nähnadel mit Faden und etwas mehr Geduld)
Geo-Dreieck
Schneiderkreide oder Bleistift
Schnittmuster

Und so geht’s:

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1. Das PDF mit dem Schnittmuster ausdrucken und die Schnitt-Teile ausschneiden. Nochmals überprüfen, ob die Masse stimmen. Das Schnittmuster ist ohne Nahtzugabe 5 cm breit.

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2. Stoff sechsfach übereinander legen.  Die großen Schnitt-Teile mit feinen Stecknadeln anstecken und zeichnet mit dem Geodreieck eine Nahtzugabe von 1 cm um den Papierschnitt herum an. An dieser Linie schneidet ihr die Teile aus.

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3. Das Schnitt-Teil für den Boden und den Deckel dreifach aus den Resten zuschneiden. Auch hier Nahtzugabe von 1 cm nicht vergessen.

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4. Zwei zugeschnittene Deckelteile aufeinander legen und die Mitte markieren. Jetzt die Öffnung einzeichnen und je von außen bis zu diesem Punkt zusammennähen. Die Anfänge und Enden immer mit ein paar Stichen sichern.

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5. Die Deckelteile umdrehen und bügeln, sodass eine Öffnung für den Luftballon entsteht. Der Deckel sollte wieder seine 6eckige Form haben.

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6. Die 6 großen Schnitt-Teile an den Längsseiten zusammennähen. Die Nahtzugabe beträgt 1cm. Darauf achten, dass alle Nahtzugaben in eine Richtung zeigen (also nach aussen), damit der Ball umgedreht auch schön aussieht.

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7. Die Ecken des Deckels auf die Nähte der großen Schnitt-Teile anstecken und immer Kante für Kante nähen. Hier ist etwas Geduld gefragt.

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8. Den Boden (einfach) genauso annähen wie den Deckel mit der Öffnung.

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9. Es sollten nun alle Nahtzugaben zu sehen sein

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10. Wer will, kann die Nahtzugaben mit einer Backenschere abschneiden, damit sie nicht franst. Achtung: nicht zu nah an die Naht schneiden.

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11. Ball «durch» die Öffnung wenden, dass die richtige Seite nun aussen ist. Den Luftballon unaufgeblasen hineinschieben, das Mundstück durch die Öffnung nehmen und den Luftballon und damit den Ball aufblasen. Das Luftballon-Ende nur eindrehen (nicht knoten - damit man es auch wieder leicht öffnen kann) und das Ende unter den Stoff schieben.

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Voilà: fertig.

Anna Schweisfurth hat uns nicht nur dieses DIY verraten, sondern auch, was sie über Fairtrade Mode weiss. Und das ist nicht wenig. Und auch wir haben uns schlau gemacht: hier die Liste von Fair Trade Labels.