Oft haben wir es gehört, bevor wir Eltern waren: «Du wirst dann schon sehen». Und immer haben wir gedacht: «Das wird uns nicht passieren». Wenn wir nun – nach ein wenig Erfahrung – aber ganz ehrlich sind, ist es tatsächlich so, dass es sie gibt, diese Dinge, die Du einfach nicht wusstest, bevor sie da waren.
Eins mal vorweg: Wir möchten sie unter gar keinen Umständen je wieder hergeben, unsere Kinder. Und beklagen, möchten wir uns auch nicht. Denn das bringt weder uns, noch sie, noch Euch weiter. Nichtsdestotrotz ist es aber so, dass man sich ja zumindest vorbereiten kann, auf all das, was kommt. Oder vielleicht kommt. Nicht dass es dann per se einfacher wird, aber zumindets tut es gut zu wissen, dass man nicht alleine ist (oder wenn man es ist, es andere gibt, die es auch sind).

Schlafmangel
Ja, es liegt auf der Hand: Mit einem kleinen Baby schläft man nicht viel. Die Nächte sind kurz, das Baby hat Hunger, muss gewickelt oder will getragen werden – you name it. Was wir nicht wussten: Schlafmangel geht nicht unbedingt vorbei, wenn das Kind grösser wird. Zumindest bei uns nicht. Denn seit sie durchschlafen, stehen wir zwar in der Nacht nicht mehr auf, wir arbeiten aber bis spät in die Nacht hinein. Was dann aber wiederum wohl unser Problem ist.
Tadah Tipp: Dann schlafen, wenn das Baby schläft. Ja, auch tagsüber. Und in der Nacht: abgegeben. Denn Papa kann vieles genau so gut wie Mama. Siehe dazu auch das Interview mit Lukas Smith. Zudem die Arbeit einfach auch mal Arbeit sein lassen. Sich Zeit nehmen. Zum Beispiel für Abendroutinen.

Gefühlsaubrüche
Damit meinen wir nicht diejenigen unserer Kinder (oder nicht nur. Mehr dazu im Artikel zur Konfliktkultur). Nein, es sind vor allem unsere Gefühle, die uns mitunter in den Wahnsinn treiben. Denn der Umgang mit der Impulsivität des Kindes gepaart mit obigem Schlafmangel und den Erwartungen an sich selbst, ist nicht immer eine einfache Kombination.
Tadah Tipp: Erwartungen runter schrauben und an die Situation anpassen. Wir müssen keine Super-Eltern sein. Wenn die Wäscheberge ab und zu bis an die Decke wachsen: so sei es. Wenn das Rüebli im Znüniböxli nicht die Form eines Krokodils hat: es wird trotzdem gegessen. Und wenn am Abend nicht die selbstgemacht Quiche auf dem Tisch steht, sondern die Fertig-Pizza: en guete mitenand!

Me-Time
Einher mit der Vereinbarkeit geht eben auch die Frage nach der Zeit für sich selbst. Sie ist nämlich so wichtig. Und zwar eben nicht nur für uns persönlich, sondern für die ganze Familie. Denn wir können nur gute Eltern sein, wenn wir gute oder besser glückliche Menschen sind. Und unser indidivuelles Glück braucht eben auch ab und zu Zeit. Um zu wachsen, sich zu entwickeln und einfach nur zu sein. Dass es so schwierig ist, sich uns ebendiese zu gönnen, das hätten wir hingegen nicht gedacht. So oft hat der Tag nämlich einfach nicht genügend Stunden.
Tadah Tipp:
Sich ganz aktiv Zeit nehmen. Rituale einführen oder sich einfach mal etwas Gutes tun. Manchmal sind es ganz kleine Dinge, die einem helfen mal durchzuatmen. Me-Time sollte zudem immer auch familienintern diskutiert werden. Was braucht der Einzelne? Wie oft braucht er Zeit? Und wie kann der andere unterstützen und abfedern? Denn es ist auch hier wie so oft: it's all about communication.

Ferien
Ferien mit Kind sind nicht mehr wirklich erholsam. Bämm. Jetzt wisst Ihr's. Natürlich ist es auch mit Kindern schön am Meer zu sein. Oder in den Bergen. Oder auf Reisen. Aber es ist anders. Studenlang auf dem Liegestuhl ein Buch lesen? Klettern am Steilhang? Grossstädte inkl. Museen und Nachtclubs erkunden? Das gehört der Vergangenheit an. Zudem Eure Kinder eben auch in den Ferien bespasst werden wollen. Es gilt also Alternativprogramme zu suchen. Und zu finden. Denn das ist die gute Nachricht: mit Kindern im Urlaub entdeckt man Orte eben auch ganz anders.
Tadah Tipp: Plant Urlaub so, dass er für alle etwas bietet. Strand und Sandburgen für die Kleinen, Tauchspots für die Grossen. Oder neben den Kulturhighlights von Amsterdam eben auch die coolen Spielplätze anpeilen. Oder ein tolles Familienhotel in Betracht ziehen – da wird dafür gesorgt, dass Ihr Euch eben nicht sorgen müsst.

Kopfläuse
Jaja, ihr lest schon richtig. Und ja, absolut einverstanden: Iik, pfui. Das Problem: Sobald die Kinder im Kindergarten oder in der Schule sind, ist es fast unausweichlich, dass die kleinen Plagegeister bei Euch zuhause temporär einziehen. Ihr könnt dagegen leider gar nichts tun. Und nein, es hat rein gar nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.
Tadah Tipp: Wenn Kopfläuse in der Klasse Einzug gehalten haben, folgt oft sofort das Infoschreiben. Sucht also die Köpfe Eurer Kinder nach Läusen resp. Nissen (das sind Lauseier) ab. Wenn Ihr was gefunden habt: nicht in Panik ausbrechen. Es gibt grossartige Produkte, mit denen Ihr ihnen ganz schnell den Garaus macht. Wie zum Beispiel Anti-Brumm by Elimax Laus Stopp.
Anti-Brumm by Elimax Pure Power Lotion wird dann benutzt, wenn das Kind schon Läuse hat. Frei von Silikonen, Parabenen und Ölen, dermatologisch getestet und hypoallergen ist es 100% wirksam gegen Läuse und schützt erst noch vor einem Neubefall.
Anti-Brumm by Elimax Shampoo kann auch als vorbeugende Massnahme genutzt werden, wenn ein Lausbefall in der Klasse ist oder die Geschwister Läuse haben. Auch diese enthält den sogenannten LPF® Faktor (Lice Protection Factor). Dieser neutralisiert die elektrische Ladung der Haare und erschwert so den Läusen, sich auf dem Kopf zu bewegen. Zudem hat er einen für Läuse abstossenden Geruch (nein, keine Angst: Für unsere Nase riecht Anti-Brumm by Elimax sehr angenehm) und er schafft eine für die Insekten ungeeignete Haarstruktur.

Vereinbarkeit
Bevor wir Kinder hatten, haben wir nie so richtig verstanden, was das Problem ist. Doch nun ist uns plötzlich bewust: Alle sprechen von ihr, alle wissen, wo der Schuh drückt – und doch gibt es so wenig Lösungen. So haben wir also entschieden, etwas zu ändern. Und genau deswegen haben wir nicht nur unser Magazin, sondern auch unseren Coworking Space mit Kinderbetreuung gegründet. Damit Vereinbarkeit lebbar ist. Und ohne schlechtes Gewissen Realität werden kann. Denn es ist wie es ist: Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Und der Spagat, in den wir uns begegeben, kann mitunter ganz schön schmerzhaft sein.
Tadah Tipp: Überlegt Euch, welches das für Euch passende Modell ist. Wollt Ihr beide arbeiten? Wie viel Prozent wollt Ihr arbeiten? Wie könnt Ihr die Kinderbetreuung organiseren? Und noch viel wichtiger: Wie geht es Euch dabei? Vereinbarkeit ist eine sehr individuelle Sache und es gibt keine Patentlösung. Es gibt für Euch Euren Weg. Den Ihr als Familie gehen müsst. Was uns immer geholfen hat? Darüber zu reden. Mit anderen Eltern. Aber auch mit unseren Arbeitgebern, damit für beide Seiten klar ist, was geht. Und was eben auch nicht geht.
