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Tadah

Zum Reinbeissen: Berliner.

Frittiertes Hefegebäck selber machen? Nein danke –  dachten wir erst. Trotzdem haben wir uns, Berlin zuliebe, an die Arbeit gemacht. Das Resultat kann sich nicht nur sehen lassen. Und so waren sie, kaum angerichtet, auch schon weg.

Das braucht Ihr für ca. 8 Berliner:

10 g Hefe
1 dl Milch
20 g Zucker
65 g Butter
1/2 TL Salz
1 Zitrone
1/2 Ei
1 Eigelb
Sonneblumenöl
Puderzucker

Konfitüre

Und so geht’s

Milch erwärmen und mit zerbröselter Hefe und 10 g Zucker verrühren. 2 EL Mehl dazugeben und etwa 15 Minuten gehen lassen, bis sich Blasen bilden.

Butter, die restlichen 10 g Zucker, 1/2 TL Salz und 1 TL abgeriebene Zitronenschale – am besten mit der Küchenmaschine – schaumig rühren. Das halbe Ei und das Eigelb dazugeben und weiterrühren. Das Mehl, die Hefemischung und 1 TL Zitronen­saft dazugeben und etwa 5 Minuten kneten.

Teig an einem warmen Ort zugedeckt mindestens 1,5 Stunden gehen lassen.

Teig noch einmal durchkneten und dann zu einer langen Rolle formen. 8-10 gleich grosse Stücke abbrechen und zu Kugeln formen. Am besten rollt ihr die Kugeln auf einer bemehlten Arbeits­fläche. Die Kugeloberfläche sollte ganz glatt sein.

Kugeln noch einmal 30 Minuten aufgehen lassen.

Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Weil wir es nicht mögen, so viel Öl zu verbrauchen, haben unsere Berliner kein Vollbad genommen. Wir verwenden zudem eine kleine Pfanne und backen jeden Berliner einzeln. Das geht zwar länger, wir verschwenden so aber weniger Öl.

Das Öl also erhitzen. Dabei darf es nicht zu heiss sein. Wenn Ihr eine Holzkelle ins Öl steckt, sollten kleine Bläschen aufsteigen. Bei uns ist das etwa auf Stufe 5 unseres Herdes der Fall.

Berliner mit der Oberseite nach unten ins Öl geben und zugedeckt etwa 3 Minuten frittieren, mit einer Schaumkelle wenden und offen weitere 3 Minuten frittieren.

Herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit einem Spritzsack mit Konfitüre befüllen, mit Puderzucker bestäuben und essen.